Turmhaus Enzianweg, Zürich

Das stark durchgrünte Zürcher Blüemliquartier, nahe dem Letzigrund Stadion, wird geprägt durch die Vielzahl von alleinstehenden, zweigeschossigen Einfamilienhäusern mit privatem Umschwung.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Bedingt durch den Generationenwechsel der Eigenheimbesitzer und einer neuen Bauordnung, die eine höhere Ausnutzung der Grundstücke zulässt, entstehen im Quartier auf der punktuellen Bebauungsstruktur neue «Kleinst-Mehrfamilienhäuser»
Das Turmhaus am Enzianweg ist einer dieser Ersatzneubauten im Blüemliquartier.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Auf einer kleinen quadratischen Grundfläche von zehn mal zehn Metern und sieben Geschosse entwickelt sich das Wohngebäude um den mittigen Treppenkern zu einem turmartigen Volumen.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Insgesamt enthält der Neubau fünf allseitig orientierte Wohnungen .
Eine Gartenmaisonette, drei übereinandergestapelte Geschosswohnungen mit eingeschnittener Loggia plus eine Attikamaisonette mit mehreren Balkonen, welche den Blick über die Dächer von Zürich freigeben.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Die präzis gesetzten, erkerartigen Ausstülpungen, die einzelnen Balkon- und Attikaeinschnitte und die starke Farbe verleihen dem Gebäude einen plastischen, expressiven Ausdruck

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Im Innern generieren die windmühleartig, ausgeschobenen Raumerweiterungen eine räumliche Grosszügigkeit, welche die kleine quadratische Grundform des Gebäudes weit über seinen Grenzen hinweg auslotet.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Der fliessenden Raumfigur entsprechend brechen die Übereckverglasungen den Raum weiter auf und betonen die einmalige Qualität eines vierseitig orientierten Wohnens in der Stadt.

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Turmhaus Enzianweg, Zürich

Direktauftrag
Planung und Realisierung: 2008-10

Bauherrschaft: Spross Immobilien
Architektur: Ruppeiner Deiss Architekten
Mitarbeit: Lorenz Müller
Baumanagement: ReBo & Partner
Statik: Urech Bärtschi Maurer
HLKS-Planung: Balzer Ingenieure
Elektroplanung: R+B Engineering
Bauphysik und Akustik: Buri Bauphysik und Akustik
Fotografie: Roger Frei