Landgut, Hausen am Albis

Das Zürcher Büro Müller und Freytag plante und baute das Landgut mit Villa und Chauffeurhaus 1914-1919 für Zürcher Textilindustrielle. Es steht seit den 1990er-Jahren unter kantonalem Denkmalschutz. Der Landschaftsarchitekt Ernst Klingelfuss entwarf den Architekturgarten. Nach der Zusammenlegung mit dem Nachbargrundstück mit einer Parkanlage von Theodor Fröbel projektierten die Gebrüder Mertens 1932/33 mit der Zusammenführung der beiden Grundstücke einen Landschaftspark mit malerischer Autozufahrt.

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Landgut, Hausen am Albis

Mit dem Umbau zum Seminarzentrum ergänzt ein neuer Pavillon das Ensemble im Westen, analog dem Gartenhaus im Osten, das wie eine Kanzel den Ausblick auf die Landschaft freigibt. Der Architekturgarten wurde durch einen Pool und einen Tennisplatz erweitert.

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Sicht von der Autopiste zum neuen Pavillon vor dem Chauffeurhaus und der Villa.

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Winterstimmung im Park: Die verschieden stark verspiegelten Bauteile der geknickten Fassaden des neuen Pavillons erzeugen ein fragmentiertes, abstraktes Abbild der Umgebung.

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Landgut, Hausen am Albis

Der auf drei Seiten auskragende Gartenpavillon mit den leicht geknickten Fassaden spiegelt die Stimmung des Parks.

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Die Reduktion auf wenige räumliche Elemente legt den Fokus auf das Panorama. Die zeltartige Dachkonstrution aus Stahl wird von acht Vollstahlstützen getragen.

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Landgut, Hausen am Albis

Abendstimmung im Landgut. Je nach Jahreszeit und Wetter zeigt sich der Gartenpavillon in anderem Kleid.

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Landgut, Hausen am Albis

Der Gartenpavillon wird von Seminarteinehmern als Speisesaal genutzt

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Zusammenspiel von Alt- und Neubau.

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Die alte Werkstatt im Chauffeurhaus wurde zur Einlegerwohnung ausgebaut. 

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Die Schnittlösung lässt zweigeschossige Bereiche wie den Wohnraum entstehen.

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Landgut, Hausen am Albis

Planerwahlverfahren 2017, 1.Rang
Ausführung 2019-2021

Bauherrschaft: Madarex Immobilien

Mitarbeit: Markus Bosshard, Michel Gränicher, Vera Hobrecker, Raphaela Hurschler, Gabi Maag, Leo Mathys, Theodora Spathi, Hicran Türedi, Janina Zollinger

Baumanagement: Vollenweider Baurealisation GmbH
Landschaftsarchitektur: Bütikofer Schaffrath Landschaftsarchitekten
Tragwerk: Büro Thomas Boyle + Partner AG
Innenarchitektur: Ina Rinderknecht Interior Architecture AG
Haustechnik: EBP E+T Schweiz AG
Bauphysik: BWS Bauphysik AG

Fotografie: © Roland Bernath
Design Florales CNS-Muster: Franziska Born
Design Wetterhahn: Nina Mambourg